DELTA 
Die etwas anderen Literaturempfehlungen!
 
 
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Siegfried Pater: "Der Bischof der  Geknechteten: Dom José Rodrigues"
Gerd Brantenberg: "Die Töchter Egalias"
Theodore Roszak: "Das Ende der Computer oder Wanzen im Hirn"
Wolfgang Bergmann, Gerald Hüther: „Computersüchtig — Kinder im Sog der modernen Medien.”
Marc Elsberg: "Blackout - Morgen ist es zu spät"
Marc Elsberg: "Zero – Sie wissen, was du tust."
Marc Elsberg: "Helix - Sie werden uns ersetzen"
Margaret Atwood: Oryx und Crake„
Jaron Lanier: "Wem gehört die Zukunft?"
 
Siegfried Pater: "O Bispo dos Excluídos: Dom José Rodrigues"

 
 
 
Siegfried Pater: 
"Der Bischof der Geknechteten: Dom José Rodrigues"
Als Dom José Rodrigues 1975 sein Amt als Bischof der Diözese Juazeiro im Nordosten Brasiliens antrat, hatten die Bauarbeiten für den flächenmäßig größten Stausee Südamerikas bereits begonnen. Beim gigantischen Sobradinho-Projekt wurden die Bewohner der Gegend, die überflutet werden sollte, schlicht übergangen. Unzählige Bauern und Fischer wurden zu »Flüchtlingen im eigenen Land«. 

Als Vertreter einer Kirche des Volkes hat sich Dom José Rodrigues auf die Seite der Unterdrückten gestellt und ist damit zum Feind derer geworden, die von solchen Großprojekten profitieren. Die Großgrundbesitzer seiner Diözese sind seine härtesten Widersacher, allen voran der Coelha-Clan, der um Juazeiro alles kontrolliert: Landbesitz, Wirtschaft, Politik und Kultur. Ihm hat es der Bischof zu verdanken, daß er inhaftiert wurde. 

Was war geschehen? Durch das Sobradinho-Projekt vom Flußufer vertriebene Kleinbauern hatten keinen Zugang zu Trinkwasser mehr. »Pistoleros« bewachten Land des Coelha-Clans am Ufer des Sobradinho. Die Bauern stürmten es, wollten die »Pistoleros« vertreiben, töteten zwei von ihnen ... Dom José Rodrigues wurde als »geistiger Vater« dieses gewalttätigen Widerstandes der Kleinbauern angesehen. Nur durch eine internationale Solidaritätsaktion, an der sich auch hierzulande viele Kirchengemeinden beteiligten, konnte die Freilassung des Bischofs erreicht werden. 

Dom José hat sich nicht einschüchtern lassen. Seine Haltung gibt Millionen Hoffnung. Durch sein Eintreten für die Geknechteten ist der Bischof über die Grenzen seines Landes hinaus bekannt geworden.

 
Desde a publicação em alemão do livro "O Bispo dos Excluídos: Dom José Rodrigues", recebemos inúmeras consultas, se o livro já tinha sido lançado em português. Juntando as forças, lançamos a presente edição em português, para os muitos admiradores da força e coragem de D. José Rodrigues, deste "pequeno grande homem", como encontramos uma vez escrito por alguém num muro de Juazeiro. Este livro é dedicado também àqueles que querem conhecer o trabalho desta Diocese perdida nos confins do semi-árido nordestino nestes anos difíceis da nossa História recente e, especialmente, em homenagem ao trabalho desenvolvido na Diocese de Juazeiro-Bahia que deu ãnimo e exemplo para muitos outros. 

Queremos ainda acrescentar que o autor Siegfried Pater destinou a renda obtida com a venda desta edição em português para o trabalho social da Diocese de Juazeiro. 

Editora Fonte Viva - Fone  (075) 281-4816 - Paulo Afonso-BA

Siegfried Pater: "O Bispo dos Excluídos: Dom José Rodrigues"
 
Gerd Brantenberg:
Die Töchter Egalias.
Ein Roman über den Kampf der Geschlechter.”
aus dem Umschlagtext
Egalia für alle:
Für Neugierige:
„Das ist keine Empfehlung für das 3069. Emanzipationsbuch gleichen Strickmusters, denn - in diesem Buch ist alles anders.” I. Bender
„Es wird eine Wirklichkeit sichtbar, wie sie vorher noch niemand gesehen hat.” I. Kolb
Für Eilige:
„Da werden blitzartig Vorurteile, plumpe Klischees, abgenützte Denkschablonen entlarvt.” Dr. G. Schlientz
Für Vorsichtige:
„Ein feministischer Roman, sicher - doch einer, der nicht nur einem eingeschänkten Lesepublikum vorbehalten werden soll.” Südwest-Presse
Für Kritische:
„Das Überzeugendste an dieser witzigen Satire auf's Patriarchat ist: Es funktioniert.” M. Reichart

Hinweis: Titelgestaltung der Ausgabe Frauenoffensive „leicht” geändert!
Berlin: Olle und Wolter Verlag, 1981. ISBN: 3883954047
oder
München: Frauenoffensive, 1987.
ISBN: 3-88104-163-X
deutsch derzeit nur gebraucht erhältlich
 
 DieTöchterEgalias
Theodore Roszak: 
"Das Ende der Computer 
oder 
Wanzen im Hirn" 
Ein Märchen
«Theodore Roszak ist eigentlich kein Märchenonkel wie Tolkien, sondern ein höchst origineller amerikanischer Sozialwissenschaftler, der sich seit vielen Jahren mit alternativen Modellen zur wissenschaftlich-technischen Zivilisation beschäftigt und in diesem Themenbereich diverse Bücher publiziert hat. So ist es nicht verwunderlich, daß er die Wanzengeschichte mit unübersehbar pädagogischer Absicht geschrieben hat. Roszak ist ein sehr philanthropisch gesinnter Soziologe, dem für sein aufklärerisches Werk fast jedes Mittel recht ist - fast jedes, das heißt: Es darf nicht in Widerspruch zu seinen Zielen stehen. Da seine Ziele alles andere als langweilig sind, kommt in seinem Buch auch keine Langeweile auf. Und vielleicht ist die Konfrontation der modernen Computerwelt mit einer Märchenwelt, die ihre letzten Geheimnisse nicht preisgibt, zugleich die letzte Möglichkeit populärer Technokratie-Kritik» (Hessischer Rundfunk). 

«‹Das Ende der Computer oder Wanzen im Hirn› ist eine Mischung aus Krimi, Sage, Science-fiction, eine gewagte, zum Teil wunderschön verrückte Verwirklichung positiver Utopie im Schreiben, die sich entpuppt als Klage gegen Gesichts- und Würdelosigkeit der Metall-Zivilisation. Roszak steht damit Orwell, Huxley oder Stanislaw Lem näher als der oft so dubiosen, modischen ‹Fantasy-Literature›» (Caroline Fetscher, «Deutsches Allgemeines Sonntagsblatt»). 

Theodore Roszak, geboren 1933 in Chicago, promovierte in Princeton und ist Professor für Geschichte an der California State University. Er machte sich auf dem Gebiet der Technologiekritik und alternativer Lebensformen nicht erst seit seinem Buch «Gegenkultur» weltweit einen Namen. Aufsehen erregte auch sein Buch «Das unvollendete Tier. Eine neue Stufe in der Entwicklung des Menschen» (rororo Nr.7913). 

Die amerikanische Originalausgabe 
erschien 1981 unter dem Titel «Bugs» 
bei Doubleday & Company, Inc., Garden City / New York 

rororo Nr.5787 
Veröffentlicht im Rowohlt TB Verlag GmbH, Reinbek bei Hamburg, August 1986 
Copyright © der deutschen Ausgabe 1983 by Focus Verlag, Giessen
Das Buch erschien unter dem Titel «Wanzen im Hirn» 
«Bugs» Copyright © 1981 by Theodore Roszak
ISBN: 0595297633
 

1080-ISBN 3-499- 5787-X
deutsch derzeit nur gebraucht erhältlich

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Wolfgang Bergmann, Gerald Hüther: „Computersüchtig - Kinder im Sog der modernen Medien.” «„Computersüchtig. Kinder im Sog der modernen Medien” ist ein Buch, das in jedes Elternhaus gehört. PC-Händler und Provider sollten es automatisch zur Hardware packen, denn diese Informationen sind wichtig, wenn man in die neuen Medien eintauchen will.

Es ist an der Zeit, dass die Gesellschaft sich nicht weiter sperrt gegen diese „neue Art der Sucht”, die Computer- oder Onlinesucht. Es ist inzwischen wissenschaftlich belegt, dass 3-5 % der Internetnutzer (das sind in Deutschland über eine Million Menschen) onlinesüchtig sind, Tendenz steigend. Dieses Buch von Bergmann und Hüther zeigt, wie sich die Hirnstrukturen eines exzessiven Spielers oder Internetusers verändern. Erschreckend, aber spannend zu lesen.

Letztlich bietet dieses Buch auch endlich einen Einblick in die Spielewelt der Betroffenen. Wie sollen Eltern/ Lehrer/ Freunde und Angehörige helfen, wenn sie gar nicht wissen, was die Betroffenen da im Netz eigentlich treiben?

Ich bin froh, dass die Autoren sich dieses wichtigen Themas annehmen!»
[Besser als in diesem Kommentar von G. Farke zum Buch auf amazon.de kann ich es auch nicht sagen.]
die meisten Stadtbibliotheken haben dieses Buch im Angebot

Patmos Verlag Düsseldorf, 2007 - gebunden — 164 S.
ISBN: 3-491-42112-8
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Marc Elsberg
„Blackout - Morgen ist es zu spät”
Marc Elsberg hat bisher drei Romane geschrieben, die als Science-Thriller bezeichnet werden.
° Der erste, Blackout, thematisiert die Abhängigkeit der westlichen Welt vom dauerhaften Vorhandensein von Elektrizität. Dabei ist der beschriebene mehrtägige Ausfall der Netze auf - zumindest im Erscheinungsjahr 2012 - gültigen technischen Schwachstellen bzw. Fakten basiert. Was sich dann innerhalb weniger Stunden daraus entwickelt, das sollte man besser nicht verfilmen, die Story ist schon so gruselig und realistisch genug.
º Der zweite Roman, „Zero – Sie wissen, was du tust.", thematisiert die Entwicklungen der sogenannten sozialen Netzwerke und der staatlichen Überwachung. Er  spielt im London der nahen Zukunft. Die Netzplattform Freemee ist ein Hype für Privatnutzer: Wer hier aktiv ist, hat Zugang zu Unmengen von Daten anderer und kann, zum Beispiel mit Hilfe einer Datenbrille, auch Menschen auf der Straße identifizieren. Dem 18-jährigen Adam wird das zum Verhängnis, als er einen Kriminellen erkennt und verfolgt und dieser ihn erschießt. Die Journalistin Cynthia Bonsant recherchiert den Fall und stößt auf Zero, eine Gruppe von Internet-Aktivisten, die Firmen wie Freemee mit allen Mitteln bloßstellen wollen, als sie selbst ins Fadenkreuz mehrerer Organisationen gerät.
die meisten Stadtbibliotheken haben dieses Buch im Angebot

Blackout:
Blanvalet-Verlag München 2016, Hardcover ISBN: 978-3-7645-0564-6

ZERO:
erste Auflage Blanvalet-Verlag, München 2014.
geb. Ausgabe ISBN: 978-3-7645-0492-2


Margaret Atwood: Oryx und Crake„ Ein dystopischer Roman («described as speculative fiction and "adventure romance" rather than science fiction because it does not deal with "things that have not been invented yet" and goes beyond the realism Atwood associates with the novel form.)» -
erstes Buch der MaddAddam Trilogie.

Drei Romane, die aus verschiedenen Blickwinkeln und mit Rückblenden zu unterschiedlichen Jahren vor dem Jetzt des "Jahrs der Flut" auf spannende Art eine erschreckend realistische Zukunft beschreiben. Empfehlung: Möglichst in der Reihenfolge der Erscheinung lesen oder als englisches Hörbuch hören - da sind nämlich sogar die vorkommenden Lieder vertont.
die meisten Stadtbibliotheken haben dieses Buch im Angebot

Berliner Taschenbuch-Verlag, Berlin 2014, 384 S., Piper Verlag ISBN: 978-3-4923-1131-1  3-8333-0963-6


Jaron Lanier: „Wem gehört die Zukunft?” «Du bist nicht der Kunde der Internetkonzerne. Du bist ihr Produkt.»
«Der Friedenspreis [des Deutschen Buchhandels 2014] für Jaron Lanier ist ein politisches Signal.» Frank Schirrmacher, FAZ
Klappentext (The London Evening Standard): «Viel früher, als Aldous Huxley es sich 1932 in seinem visionären Roman "Schöne neue Welt" vorzustellen vermochte, ist die Menschheit in eine existenzielle Abhängigkeit geraten. Mit unvorstellbarer Geschwindigkeit entwickeln sich die Speichermaschinen im Internet für jeden Einzelnen "worldwide" zu einer Gefahr. Und das liegt nicht nur an florierenden internationalen Datentauschgeschäften wie zwischen dem deutschen BND und dem US-Geheimdienst NSA, sondern genauso an den global agierenden Wirtschaftsgiganten im Netz, die Namen wie Google, Amazon oder Facebook tragen. Sie alle haben entdeckt, dass die intimen Informationen, die ihnen ihre User naiv-gereitwillig oder unwissentlich liefern, eine gewinnträchtige Ware sind. Provokant, aber optimistisch - ein visionärer Augenöffner der besonderen Art von dem "David Foster Wallace der Technologie"»
Cover
                        Jaron Lanier Wem gehört die Zukunft?

Hoffmann und Campe Verlag Hamburg, 2014 - gebunden — 480 S.
ISBN: 978-3-455-50318-0
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http://www.s.shuttle.de/delta/tca.html
 
29.07.2018